Die Schulordnung der Grundschule Markt Bibart

Überall dort, wo viele Kinder zusammen arbeiten und zusammen leben, werden  Regeln gebraucht, um Konflikte zu vermeiden.

Durch eine Befragung aller Schüler wurde festgestellt, welche Situationen von den Kindern als  besonders  belastend und störend empfunden wurden.

Daraus ergaben sich einige klar nachvollziehbare, für alle verständliche Regeln, die das Zusammenleben erleichtern sollten.

 

radial_red.gif Ich schlage und schubse nicht  und lasse niemanden stolpern. Ich tue niemanden weh. radial_red.gif Ich sage keine Ausdrücke.
radial_red.gif Ich nehme niemanden etwas weg. radial_red.gif Ich renne und drängle nicht auf der Treppe und in den Gängen.

Das Aufstellen von Regeln macht aber nur Sinn, wenn das Einhalten auf einfache, für alle Lehrer machbare Weise kontrolliert werden kann. 

Beobachtetes wird in Listen notiert. Am Monatsanfang erlöschen  die alten "Regelverstöße".

 

Beim 1. Mal:

Ermahnung durch die  Lehrkraft und Entschuldigung bei dem betroffenen Kind

Beim 2. Mal:

Die Kinder schreiben während der Pause eine Denkzettel, wobei sie das eigene Verhalten reflektieren sollen.

Beim 3. Mal:

Die Kinder schreiben während der Pause einen Denkzettel, die Eltern werden informiert, dass ihr Kind zum dritten Mal innerhalb eines Monats gegen die Schulregeln verstoßen hat.

Damit die Schulregeln immer für alle Kinder präsent sind, sind sie als Daueraushang im Eingangsbereich zu sehen.
Während des Schuljahres werden die Regeln immer wieder im Unterricht aufgegriffen und thematisiert. 

 Treten andere Problemfelder auf, kann die Schulordnung jederzeit erweitert werden.

 

Letzte Aktualisierung am 03.02.2009